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Infos zur Auslagerungsdatei Swap File auf der Festplatte
Beitrag von Sven aus
Leverkusen
Die
Auslagerungsdatei auch Swap File
Für gewöhnlich besitzt jeder PC einen
Arbeitsspeicher, auch RAM (Read Access Memory) genannt. In ihm
lädt der Rechner die gestarteten Programme. Die wiederum
nutzen den RAM um verschiedenste Daten abzulegen. Zwar sind die
Kapazitäten der heutigen RAM-Bausteine stark angestiegen, doch
sind diese auch dringend nötig, da heutige Programme parallel
dazu stark an Komplexität gewonnen haben. Gerade moderne
3D-Spiele, Ton- und Videoschnitt-, sowie Grafikprogramme
benötigen – je nach Grad der Benutzung –
große Mengen an Speicher. Kommt als Betriebssystem noch
Windows Vista hinzu, kann es unter Umständen sehr knapp werden.
Ein voll gelaufener Arbeitsspeicher hätte nun die Folge, dass
die Arbeit am PC nur noch sehr langsam vorangeht bzw. der PC im
schlimmsten Fall sofort abstürzt.
Damit dies nicht passiert, greifen Betriebssysteme für
gewöhnlich auf einen Speicher zu, der meist um einiges
größer als der Arbeitsspeicher selbst ist: die
Festplatte.
Auf ihr legt das Betriebssystem eine Datei an. Diese nennt sich
Auslagerungsdatei oder auch Swap File. Läuft der Speicher
einmal voll, werden die Daten einfach auf die Festplatte ausgelagert.
Dies hat zwar den Nachteil, dass die Abfrage der Daten von der
Festplatte vergleichsweise zum Arbeitsspeicher langsamer vorangeht,
aber den größeren Vorteil, dass dem Betriebssystem
quasi nie so ohne weiteres die Puste ausgeht und der Betrieb auch
über längere Arbeitszeit mit komplexen Programmen
flüssig bleibt.
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